Büchel 2021: Schön, dass Ihr dabei wart!
Liebe Besucher*innen, Freund*innen und Gäste,
es war unerhört schön, dieses Jahr mit euch zu feiern, zu lernen, zu tanzen, zu diskutieren und handwerklich an einer atomwaffenfreien Welt zu arbeiten. Wir haben Pressereaktionen und Bilder gesammelt, beides findet hier auf der homepage weiter unten.
Wir haben dazu auch noch eine Bitte: Wir haben derzeit (Anfang September) ein Loch im Budget von ca. 2000€ und bitten euch darum, noch etwas für das Aktionscamp zu spenden. Über den Spendenbutton rechts oben (in ICAN-Lila) kommt Ihr zum online-Spendentool der IPPNW.
Vielen Dank
eure antinukleare Planungsgruppe
PS: Falls die neue Bundesregierung die US-Atomwaffen nicht aus Deutschland abzieht merkt euch schon Mal die Woche des 7. Juli 2022 vor. In dem Fall freuen wir uns darauf euch in Büchel wiederzusehen:)
Noch eine Information für alle, die 2021 dabei waren
Einige Teilnehmer*innen der Aktionstage, die an den Sitzblockaden am Fliegerhorst teilgenommen haben, bekamen in den letzten Wochen Post von der Staatsanwaltschaft. In allen bisherigen Fällen ging es um den Vorwurf der Nötigung, wobei in allen Fällen wegen Geringfügigkeit kein Verfahren und somit keine Konsequenzen für die Adressat*innen folgten. Wenn ihr auch ein entsprechendes Schreiben erhalten habt schreibt bitte eine kurze Nachricht an:
antirep-buechel@riseup.net
Insbesondere natürlich wenn ihr euch Sorgen macht, welche Konsequenzen ein solches Schreiben hat. Selbstverständlich wird alles was ihr an die Adresse schreibt vertraulich behandelt, die Adresse wird von einem Mitglied des Orgateams verwaltet. Ihr könnt die Nachricht wenn ihr wollt verschlüsseln, der PGP-Schlüssel ist hier
Das war das Aktionscamp Büchel 2021

Medienecho
RheinZeitung: Aktionswoche mit einem bunten Programm (Print)
Paulinus: Auf zwei Rädern gegen Atomwaffen (Print)
Epd Meldung: Fahrraddemonstration und Aktionstage am Fliegerhorst Büchel
Evangelisch.de Aktionswoche gegen Atomwaffen am Fliegerhorst Büchel beendet
Radio dreyeckland: Anti-Atomwaffen Protest in Büchel
Telepolis: Atomkrieg Deutschland wäre strategisches Ziel
SWR: Ärger um Grundstücke am Fliegerhorst Büchel
Taz: Büchel – Protest an der Airbase
FOTOS

Fotos der Aktionstage sind auf den Flickr-Seiten von IPPNW und ICAN gesammelt.
Reden
Ludo de Brabander (Eng) – Vrede vzw
Dirk Hoogenkamp – europäischer Studierendensprecher IPPNW
Josephine Ngomo/Marie Latour – IPPNW Deutschland
KURZINFOS
Warum protestieren wir in Büchel?
Auf dem
Fliegerhorst Büchel sind bis zu 20 US-Atombomben stationiert. Die Bundeswehr übt in Büchel den Einsatz der Bomben und plant, sie im Falle eines Angriffs auf einen NATO-Staat einzusetzen.
Welche Atombomben sind in Deutschland stationiert?
Es handelt sich um
B61-Atombomben, deren maximale Sprengkraft vergleichbar mit der von 13 Hiroshima-Bomben ist. Die
Hiroshima-Bombe hat vor 70 Jahren binnen vier Monaten 140.000 Menschen getötet und Unzählige zu langjährigen Leiden verurteilt. Ihre Auswirkungen sind bis heute spürbar.
Warum sind US-Atombomben in Deutschland stationiert?
Im Rahmen de
r nuklearen Teilhabe der NATO stellt das
Taktische Luftwaffengeschwader 33 Tornado-Kampfflugzeuge als Trägersystem für die US-Atombomben bereit. Deutsche Piloten trainieren regelmäßig den Abwurf. Sie sind im Ernstfall verpflichtet, die Atombomben auf Befehl der NATO von deutschem Boden aus im Zielgebiet abzuwerfen.
Was wissen wir über die Zukunft der Atombomben in Deutschland?
Um die Effektivität der Atombomben zu steigern, arbeiten die USA momentan an der Modernisierung der B61, sprich eine atomare Aufrüstung. Sie planen bis 2024 den Austausch der in Europa stationierten Atomwaffen gegen eine neue Version, die B-61-12. Die Gefahr eines möglichen Einsatzes wird durch die deutlich größere Zielgenauigkeit erhöht, da der Glaube besteht, dass die neue Bombe weniger Kollateralschaden verursacht. Damit wird die Hemmschwelle für den Einsatz gesenkt und die globale nukleare Bedrohung nimmt weiter zu.
Warum protestieren wir zu diesem Zeitpunkt?
Am 7. Juli 2017 wurde der Vertrag zum Verbot von Atomwaffen (
TPNW) in den Vereinten Nationen von 122 Nationen verabschiedet. Wir feiern das Jubiläum seines Bestehens und fordern die Bundesregierung auf, den Vertrag umgehend beizutreten.